Angela Ipach ist Mitgründerin von Junge Helden e.V. – einer Organisation, die ein gesellschaftlich relevantes, aber immer noch abgehängtes Thema sichtbar gemacht hat: Organspende. Mit Haltung, Mut und Kommunikationsformen, die überraschen und berühren.
Doch in diesem Talk geht es nicht nur um das, was sie aufgebaut hat. Sondern um das, was sich verändert. Angela teilt ihre persönliche Geschichte als Schwester, Mitgründerin, Mutter von drei Söhnen – und als Frau, die erfährt, dass Loslassen nicht bedeutet, die Verbindung zu verlieren. Sondern dass sie manchmal erst dadurch möglich wird.
Sie spricht darüber, wie durch Loslassen neue Räume entstehen:
- für eine eigene Identität.
- für Verantwortung, die nicht mehr allein getragen werden muss.
- für ein Weitergehen, verbunden mit dem, was einen geprägt hat.
Ihr Talk ist ein ehrlicher Einblick in einen inneren Prozess, der nicht abgeschlossen ist.
Und eine Einladung, hinzuschauen – auch bei schweren Themen. Nicht zu verdrängen. Sondern neue Wege zu finden, wie wir als Gesellschaft mit ihnen umgehen können.
Denn genau dort liegt Angelas innerer Antrieb: Komplexe, auch schmerzhafte Themen so zu kommunizieren, dass Menschen nicht wegsehen – sondern sich verbunden fühlen. Und ins Handeln kommen. Denn bei den großen Fragen unserer Zeit haben wir selten ein Wissensproblem – sondern ein Haltungs- und Kulturthema.
Ein Talk über Trauer und Transformation. Und über die leisen, kraftvollen Fragen, die wir uns alle stellen dürfen:
- Wer bin ich, wenn das, was mich definiert hat, sich verändert?
- Was entsteht, wenn ich mich nicht mehr über das definiere, was war?
- Was bleibt, wenn ich loslasse?
Sei am 07. März dabei – und lass dich ein auf das, was entsteht, wenn wir loslassen.